Was kostet eine Sterbegeldversicherung? | Wie vorsorgen

Was kostet eine Sterbegeldversicherung?

So setzt sich die Beitragshöhe für Ihre Sterbegeldversicherung zusammen

Was kostet die Welt? Das lässt sich nicht so einfach beantwortet. Ganz anders gestaltet es sich jedoch mit der Frage „Was kostet eine Sterbegeldversicherung“, denn hier gibt es mehrere Faktoren, die für die Bemessung der Prämie herangezogen werden wollen.

Die wichtigsten Kriterien auf einen Blick

Die Beitragshöhe einer Sterbeversicherung setzt sich vor allem aus drei Faktoren zusammen. Hauptkriterium für die Prämienbemessung ist das Alter der zu versichernden Person. Je höher das Alter, desto höher die Beiträge. Ähnlich wichtig gestaltet sich die vereinbarte Versicherungssumme laut Vertrag. Ein weiterer Bereich betrifft die aktuelle Gesundheit sowie etwaige Vorerkrankungen. Dieses Kriterium bestimmt allerdings nicht ausschließlich die Beitragshöhe, sondern ob überhaupt eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen werden kann. Bei der LV 1871 fällt die Gesundheitsprüfung zugunsten einer kurzen Wartezeit weg.

Deswegen spielt das Alter eine wichtige Rolle

Je früher Sie an eine Sterbegeldversicherung denken und diese abschließen, desto geringer sind in der Regel die monatlichen Kosten. Durchschnittliche Beerdigungs- und Grabpflegekosten erreichen schnell 5.000 bis 6.000 Euro, übersteigen diesen Wert je nach Region und Anspruch deutlich. Bei niedrigen zweistelligen Monatsbeiträgen kann ein Altersunterschied von zehn bis 15 Jahren bereits bis zu 100 % höhere Kosten für die Sterbeversicherung bedeuten.

Die Rolle der Wartezeit

Das Alter zum Beginn der Sterbegeldversicherung schlägt sich ebenso auf die Wartezeit nieder. Grundsätzlich gilt: Je älter man beim Versicherungsabschluss ist, desto eher muss mit einer Wartezeit bis zur Versicherungsleistung rechnen. Viele Versicherer bieten mittlerweile sogar ausschließlich Verträge mit Wartezeiten an. Je nach Anbieter gibt es Mindesteintrittsalter, z.B. von 40 Jahren, oder Abschlüsse im hohen Alter (sogar bis zum 90. Lebensjahr). Das schlägt sich allerdings nicht auf die lebenslange Gültigkeit der Sterbegeldversicherung an sich nieder.